Archive for the ‘Institut’ Category

Petition: Klagenfurter Methodenlehrstuhl soll qualitativ bleiben!

Donnerstag, Januar 12th, 2017

Liebe Studierende,

Professor Mayring, der die Professur für Angewandte Psychologie und Methodenforschung innehat, wird Ende des Sommersemesters in Pension gehen. Mit seiner Pensionierung wird die Professur neu ausgeschrieben, somit entscheidet das Institut auch über die Ausrichtung der Professur für Angewandte Psychologie und Methodenforschung.

Wir als Studienvertretung setzen uns dafür ein, dass die Stelle wieder qualitativ ausgeschrieben wird und wehren uns gegen die Möglichkeit einer quantitativen Nachbesetzung.

Dafür brauchen wir eure Unterstützung, unter folgendem Link findet ihr unsere Petition, mit der wir dem Institut aufzeigen, dass ein Großteil der Studierenden diesen Wunsch teilt (eure Matrikelnummer und E-Mail Adresse werden nicht für andere UnterzeichnerInnen sichtbar sein).

https://www.petitionen24.com/qualitative_ausrichtung_der_methodenprofessur_an_der_aau?

Wir danken euch für eure Unterstützung!

Liebe Grüße
Eure Studienvertretung Psychologie

Stellenangebot: StudienassistentIn/ProjektmitarbeiterIn

Samstag, Juni 4th, 2016

StudienassistentIn/ProjektmitarbeiterIn
am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung
Im interdisziplinären Projekt „Erinnerungsgemeinschaften in Kärnten. Nationalsozialismus und Zweiter
Weltkrieg im kollektiven Gedächtnis der Jugendlichen“ werden Ansätze und Methoden der Erziehungs- und
Bildungswissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Medien- und Kommunikationswissenschaft, der
Psychologie sowie der Friedenspädagogik kombiniert, um herauszufinden, wie in Kärnten/Koroška
Erinnerungen an und Bildungswissen über die Zeit des Nationalsozialismus an die EnkelInnengeneration der
ZeitzeugInnen weitergegeben werden und zugleich herauszuarbeiten, auf welche Weise diese Generation im
Erinnerungsdiskurs in Erscheinung tritt und das öffentliche und private Erinnern mitgestaltet.
Im Projekt ausgeschrieben wird eine Stelle als StudienassistentIn/ProjektmitarbeiterIn für den Zeitraum von
1. Juli bis 31. Dezember 2016 im Beschäftigungsausmaß von 10 Wochenstunden (Bruttolohn: 480,40€).
Tätigkeiten:
• Transkription von Interviews
• Unterstützung bei der qualitativen Auswertung (QCA-Map)
• Sammlung und Zusammenfassung von Methodenliteratur
• Sammlung und Zusammenfassung von Fachliteratur zum Thema
• Unterstützung bei der Herausgabe einer Publikation
Von den KandidatInnen erwünscht werden:
• Interesse an den Themen Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und
Zweiter Weltkrieg und ihren Auswirkungen
• Interesse am interdisziplinärer Teamarbeit
• Kenntnisse / Erfahrung in qualitativer Methodik (insbesondere Auswertung)
• selbstständige Arbeitsweise
• gute Englischkenntnisse, Slowenischkenntnisse von Vorteil aber keine Voraussetzung
• Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Medien- und
Kommunikationswissenschaft oder Psychologie ab dem 4. Semester Bachelor oder Masterstudium
InteressenInnen senden bis einschließlich 12. Juni ein einseitiges Bewerbungsschreiben
und den Lebenslauf an Lena.Zachmann@aau.at. Das Schreiben soll beinhalten:
• Motivation für die Mitarbeit im Projekt
• Studienschwerpunkte
• evtl. Thema und Methodik der (geplanten) Abschlussarbeit
• Vorerfahrung mit / Kenntnisse von qualitativen Forschungsmethoden
Freundliche Grüße / lep pozdrav
das Projektteam Nadja Danglmaier, Johannes Dafinger,
Andreas Hudelist, Samo Wakounig, Daniel Wutti, Lena Zachmann

Geschehnisse rund um SPR-Tagung

Freitag, September 25th, 2015

Nachdem in den letzten Tagen es (anonyme) öffentliche Kritik rund um die Tagung zur Psychotherapieforschung und auch eine entsprechende Stellungnahme der Institutsleitung, wollen wir das hier noch einmal dokumentieren. Folgender Brief erreichte uns mit Bitte zur Weiterleitung und wurde außerdem an mehreren Stellen in der Uni aufgehängt:

WG: Ausbeutung studentischer Arbeitskräfte durch das Institut für Psychologie

Liebes Institut für Psychologie,
mit Befremden mussten wir Ihre Aussendung zur Suche nach Studierenden für die Raumbetreuung im Rahmen der sogenannten 8th European Conference on Psychotherapy Research zur Kenntnis nehmen. Sie suchten Studierende, die dafür Sorge tragen, dass “das technische Equipment für die Referenten (sic!) bereitsteht, sich um die Vor- und Nachbereitung der Räume (Ordnung der Tische und Stühle, Getränke bereitstellen) […] kümmern und [um] den Teilnehmern (sic!) bei der Orientierung im Haus behilflich zu sein.“ Als Gegenleistung boten Sie zuvorkommend den Teilnehmenden am Arbeitstag Verpflegung an, sowie der Eröffnung und einem Konferenztag kostenfrei beizuwohnen.

Zur Veranschaulichung haben wir uns stellvertretend für Sie die Mühe gemacht den Stundenlohn zu errechnen, der sich aus den eigentlichen Kosten eines Kongresstages für Studierende, 60 Euro, und den real zu leistenden elf Stunden (09:00 – 20:00 Uhr) ergibt, womit wir bei knapp 5,50 Euro pro Stunde wären – weit unter dem sonst vom Institut für studentische Hilfskräfte o.ä. bezahlten Lohn. Dies spielt aber ohnehin keine Rolle, da die Studierenden dieses Geld so oder so nicht ausgezahlt bekommen. Zur Auswahl der Studierenden, die diese unbezahlte Arbeit ableisten sollen, verlangen Sie ein Motivationsschreiben und ein Foto. Wir müssen also annehmen, dass die Bewerber_innen von Ihnen auch nach optischen Kriterien selektiert werden.

Die horrenden Teilnahmegebühren für Studierende sind symptomatisch für die Tendenz wissenschaftliche Diskurse im Elfenbeinturm unter strukturellem Ausschluss Studierender und nicht-akademischer Interessierter auszutragen. Für Praktiker_innen stellen Teilnahmegebühren (auch über 60 Euro) kein Hindernis dar sich zu beteiligen – wenn diese nicht sogar steuerlich abgesetzt werden können. Durch ihr Angebot machen Sie sich die prekäre Lage von Studierenden zu Nutze, die Anschluss an die professionelle Forschung nur um den Preis massiver Selbstausbeutung und Duckmäusertum erhalten können. Dadurch werden tendenziell kritische Meinungen von vorneherein ausgeschlossen und der Diskurs künstlich homogenisiert. Dies wird zusätzlich verstärkt, wenn Sie wie in diesem Fall im Vorfeld keinen inhaltlichen Austausch mit den Studierenden suchen, was einem autoritären Begriff von „Universität“ entspricht.

Dass es auch anders geht zeigen vergleichbare Kongresse wie z.B. die Joseph Sandler Psychoanalytic Research Conference 2014 in Frankfurt am Main, wo studentische Teilnehmende nur für die Büffetkosten von sieben Euro aufkommen mussten [1].

Wir fordern Sie auf, bei zukünftigen Kongresse, die sie als „Local Host“ in Klagenfurt ausrichten, Studentische Hilfskräfte angemessen zu entlohnen, die Teilnahme von interessierten Studierenden nicht durch die Höhe der Teilnahmegebühren faktisch zu verhindern und diesen auch inhaltliche Partizipation ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen,

einige Studierende am Klagenfurter Institut für Psychologie.

[1] http://dgpt.de/uploads/tx_cal/media/Sandler_Programm_2014.pdf

Nach unserer Weiterleitung an das Institut meldete dieses sich folgendermaßen:

Liebe Studierende,
ich habe gestern den offenen anonymen Brief gelesen, der massive Kritik an der Durchführung der Psychotherapietagung der Society for Psychotherapy Research übt, die heute beginnt.
Die Inhalte und Art der Kommunikation haben mich sehr bestürzt, da die Kritik vorwiegend auf Missverständnissen basiert, die in einer offenen Kommunikation schnell aus der Welt hätten geschaffen werden können.
Die SPR-Tagung ist ein Experten-Treffen von Psychotherapieforschern und somit schlecht mit anderen Tagungen vergleichbar, die mehr auf Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet sind und zudem staatlich gesponsert sind wie z. B. die genannte Sandler Tagung. Auf der SPR stellen alle Teilnehmer selbst etwas vor und haben dafür jeweils 15 Minuten Zeit. Damit ist die SPR der egalitärste Verband, den ich kenne, da hier StudentInnen, DoktorandInnen und ProfessorInnen absolut gleiche Redeanteile haben. Es gibt bislang tatsächlich aber kein Konzept der Integration von Undergraduates (mit dem StudentInnentarif sollen vorrangig DoktorandInnen angesprochen werden nach internationalem Sprachcode).
Da mir nicht bekannt war, dass seitens der Studierenden ein so großes Interesse an der Teilnahme besteht, möchte ich jetzt kurzfristig gern einen Studierendentarif für Undergraduates (also Studierende vor Abschluss des Masterstudiums) anbieten.
Studierende im Bachelor- oder Masterstudium an der AAU können sich heute ab 13h im Tagungsbüro (Mensagebäude) melden und dort für den Unkostenbeitrag für das Essen in Höhe von 25€ an der Tagung teilnehmen, die ab 17h im HS-A mit dem einzigen langen Vortrag beginnt.
Freundliche Grüße,

Antrittsvorlesung Univ.-Prof.in Dr.in Nilüfer Aydin

Dienstag, April 21st, 2015

Das Rektorat der AAU und der Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften laden herzlich ein zur

Antrittsvorlesung von Univ.-Prof.in Dr.in Nilüfer Aydin

Titel: „Help! I need somebody“: Folgen sozialer Exklusion auf menschliches Erleben und Verhalten

Datum: 18. Mai 2015
Uhrzeit: 17 Uhr c. t.
Raum: Z.1.29

Anmeldung erforderlich unter annelies.sampl@aau.at

Nilüfer Aydin, geboren 1980 in Kempten, ist seit Februar 2014 Professorin für Sozialpsychologie an der AAU Klagenfurt. Nilüfer Aydin absolvierte das Studium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Nach ihrer Promotion und Habilitation an der LMU München war sie von 2011 bis Anfang 2014 Vertretungsprofessorin für Sozialpsychologie an der Karl-Franzens-Universität Graz und an der LMU München tätig.

Forschungsschwerpunkte:
In ihrer experimentellen Forschung setzt sie sich vor allem mit den Folgen sozialer Ausgrenzung auseinander und beschäftigt sich mit Fragestellungen aus der Stereotypen- und Vorurteilsforschung.

Transparenz vs. Verschwiegenheitspflicht

Freitag, März 20th, 2015

Zunehmend häufiger wurden wir bezüglich einer Öffentlichmachung von in mit dem Institut in Verbindung stehenden Kommissionen und der Institutskonferenz selbst Besprochenem gefragt, worauf wir bislang keine klare Antwort geben konnten. In einigen Kommissionen wie bspw. Berufungskommissionen sollte sich die Frage wegen dem persönlichen Aspekt des Behandelten von selbst beantworten können. Genaueres konnte uns dazu das Bildungspolitische Referat der ÖH Klagenfurt/Celôvec sagen, welches auf §48 des Universitätsgesetzes verwies, welches davon spricht, „Mitglieder von Kollegialorganen und andere[n] Universitätsorganen“ (sic!; UG §48) seien zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wir hoffen wir können mit diesem Post erste Fragen ausräumen.

Ausbildung ‚Inklusionsbegleiter*in‘

Montag, Januar 26th, 2015

Mit dem kommenden Sommersemester beginnt die vom Institut für Psychologie und der ÖH Klagenfurt/Celovec zertifizierte Ausbildung zum/zur „Inklusionsbegleiter*in“.

Im Rahmen von fünf Lehrveranstaltungen über drei Semester und einem anschließenden Volontariat erwerben Studierende und Flüchtlinge eine theoretisch-praktische Grundlage in den Bereichen Flucht und Inklusion. Ziel ist die Vermittlung von interkultureller Kompetenz, dem Umgang mit traumatisierten Menschen und fremdenrechtliche Bestimmungen. Das anschließende Volontariat bei einer entsprechend tätigen Organisation berechtigt zum Abschluss mit dem Zertifikat „Inklusionsbegleiter*in“.

Für nähere Informationen laden wir herzlich zur Informationsveranstaltung am 30.01.2015 um 11 Uhr im Raum Z.1.29 ein.

Tutor/in gesucht für SS 2015

Mittwoch, Dezember 10th, 2014

Für die Ringvorlesung „Einführung in die psychologische Diagnostik“ sowie für die Testbibliothek unter der Leitung von Frau Assoz. Prof. Sylke Andreas suchen wir für das SS 2015 jeweils einen Tutor/eine Tutorin im Ausmaß von 2 SSt. für die Lehrveranstaltung bzw. 2 SSt. für die Testbibliothek.

Die BewerberInnen sollten:

–          ein hohes Interesse an diagnostischen Fragestellungen, im Speziellen der Klinisch-psychologischen Diagnostik aufweisen;

–          bereits eine LV im Bereich der psychologischen Diagnostik besucht haben;

–          über ein sehr gutes Organisationsvermögen verfügen;

–          Motivation mitbringen, andere Studierende zu betreuen.

Ihr formloses Ansuchen mit Leistungsnachweis (und Angabe für welches Tutorium Sie sich interessieren) richten Sie bitte bis spätestens 06.01.2015 an sylke.andreas@aau.at. Sollten wir weitere Informationen von Ihnen benötigen, werden wir Sie entsprechend kontaktieren.

Allgemeine Evaluation von Proseminaren

Dienstag, Dezember 2nd, 2014

Liebe Studierende,

im Sinne einer Evaluierung möchten wir von euch wissen, wie ihr zum jetzigen Zeitpunkt die Proseminare im Fach Psychologie an der AAU bewertet. Welche Konzepte haben sich eurer Meinung nach bewährt, inwiefern gibt es Verbesserungsvorschläge und was wünscht ihr Euch von den Proseminaren?

Ziel ist es, diese Vorschläge (in anonymisierter Form) der Studienprogrammleitung mitzuteilen, damit Ihr zukünftig mehr von den Proseminaren habt, die ihr besucht und sich die Lehrenden besser auf die Wünsche der Studierenden einstellen können.

Kontakt zu uns findet ihr hier.

Liebe Grüße,

Studienvertretung Psychologie

Tutor/in gesucht für SS 2015

Mittwoch, November 26th, 2014

Wir leiten diese Info vom Institut weiter:

Für die Lehrveranstaltungen 160.191 „Positive Leadership und Coachingtechniken: Methoden der AOW-Psychologie in der Praxis“ und 160.196 „Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie“ von Herrn Dr. Markus Ebner suchen wir für das SS 2015 einen Tutor/eine Tutorin im Ausmaß von je 1 SSt. pro Lehrveranstaltung (insgesamt 2 SSt.) Bewerber/innen sollten: • hohe Bereitschaft und großes Interesse am Thema Wirtschaftspsychologie haben • Interesse haben, mit großer Eigenständigkeit andere Studierende zu betreuen • das Absolvieren der Fächer von Dr. Ebner ist ein Bonus aber nicht Voraussetzung

Ihre Aufgaben:

• die zukünftigen Teilnehmer/innen am Seminar „Positive Leadership und Coachingtechniken: Methoden der AOW-Psychologie in der Praxis“ bei der Recherche der wissenschaftlichen Artikel, der wirtschaftspsychologisch relevanten Auswahl sowie bei der Vorbereitung einer kurzen Präsentation tatkräftig unterstützen • bei der Organisation der Prüfung für die Vorlesung sowie bei der Prüfungsaufsicht mithelfen • Unterstützung von Dr. Ebner während der Seminare und Vorlesungseinheiten bei organisatorischen Dingen. Ihr Bewerbungsschreiben und Ihren Lebenslauf sowie den Leistungsnachweis richten Sie bitte bis spätestens 18.12.2014 an ilse.gigler@aau.at. Sollten wir etwaige weitere Informationen von Ihnen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.